Heißer Scheiß:

Filmkritik: Avengers – Age of Ultron

Da das Kino in meiner Nähe, dank der Preispolitik von Disney den 2. Teil der Avengers leider nicht zeigt, musste ich einen längeren Weg auf mich nehmen um den Streifen zu schauen. Pfui Disney! Kriegt euch bis Star Wars kommt mal wieder ein. 😉

Nichts desto trotz hat Joss Whedon wieder einmal ganze Arbeit geleistet und mich wie zu erwarten war nicht enttäuscht. Die Story von ‚Age of Ultron‘ ist typisches Popcorn Kino und somit über die gesamte Länge unterhaltsam. Kann natürlich nicht mit einem David Lynch Drehbuch mithalten, aber das soll und muss es auch nicht. Der Plot ist schnell nahe gelegt: Tony Stark glaubt mithilfe des Chitauri Zepters eine KI erschaffen zu können, diese verselbstständigt sich und wird/ist böse. Ultron ist da. Wie sich die Handlung dann auflöst, verrate ich hier natürlich nicht.

Außerdem ist noch positiv anzumerken, dass Hawkeye im 2. Teil viel sympathischer dargestellt wird, was der Figur sehr gut tut. Ähnliches gilt für den Hulk, der hier eine vergleichsweise sehr hohe Screentime bekommt und dementsprechend in der Charakterentwicklung sehr gut vorangetrieben wird.

ultron
Allerdings habe ich noch einen negativen Punkt anzumerken: So sehr ich Andreas Fröhlich als Synchronsprecher auch mag und schätze, als Ultron ist er leider ein gigantischer Griff ins Klo. In der Originalfassung (siehe Trailer) wird Ultron von James Spader gesprochen und dieser wird seiner Aufgabe mehr als gerecht. Warum wurde hier nicht die deutsche „Stamm“-Stimme, namentlich Benjamin Völz, verpflichtet? Wie seht Ihr das?

EXCELSIOR!

About Timsemann

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